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Strickkleid für Damen: Modelle, Materialien und Stylingtipps

Von Feinstrick bis Maxi: So finden Sie das richtige Modell – und so wird es stilvoll kombiniert.

Ein Strickkleid für Damen verbindet die Selbstverständlichkeit eines Kleides mit der besonderen Haptik von Strick. Dabei kann ein Strickkleid ganz unterschiedliche Looks für alle Jahreszeiten annehmen: vom umhüllenden Grobstrick-Maxikleid über das körpernahe Rippstrickmodell bis zum feinen Cashmere-Kleid von Allude, Lisa Yang oder Brunello Cucinelli. Der Vorteil: Man ist sofort gut angezogen und es braucht nur wenige Accessoires, um den Look zu komplettieren. Im Folgenden die wichtigsten Längen und Silhouetten, die besten Materialien und Tipps, wie Sie Strickkleider modern, individuell und überraschend kombinieren.

Was ist ein Strickkleid eigentlich?

Ein Strickkleid ist ein Kleid, dessen Stoff nicht gewebt, sondern aus Garn gestrickt wird. Je nach Wolle und Design kann das Kleid leicht, fließend und körpernah oder voluminös, strukturiert und wärmend wirken. Gerade diese Vielseitigkeit macht das Strickkleid zu einem der wandelbarsten Styles einer modernen Garderobe.

Ein Feinstrickkleid wird etwa aus dünnem Garn mit kleinen, glatten Maschen gefertigt. Es fällt weich, zeichnet sich durch eine klare Oberfläche aus und kann je nach Schnitt im Büro ebenso funktionieren wie am Abend. Grobstrick wird dagegen aus stärkeren Garnen gearbeitet. Das sichtbare Maschenbild verleiht dem Kleid mehr Volumen und macht es besonders in der kühleren Saison zum eigenständigen Statement.

Anders als ein Pullover mit Rock oder Hose ergibt ein Strickkleid bereits einen fast vollständigen Look. Wie dieser wirkt, bestimmen vor allem Länge, Strickart, Material, Ausschnitt und Schnitt. Vom ärmellosen, anschmiegsamen Kleid bis zur großzügigen A-Linie reicht das Spektrum von reduziert über feminin bis skulptural.

Die wichtigsten Modelle im Überblick: von kurz bis Maxi

Die Länge ist häufig die erste Entscheidung bei der Wahl eines Strickkleides. Sie beeinflusst nicht nur die Wirkung, sondern auch, welche Schuhe, Jacken und Proportionen damit funktionieren. Mindestens ebenso wichtig sind die Strickart und die Silhouette: Ein körpernahes Midikleid aus Rippstrick wirkt anders als ein voluminöses Minikleid oder ein bodennahes Modell aus fließendem Feinstrick.



Modell oder Länge Charakteristik Wirkung Ideal kombiniert mit
Kurzes Strickkleid Endet über dem Knie Modern, beinbetont, sommerlich Ballerinas, Sandalen, High Heels
Midi-Strickkleid Endet auf Höhe der Waden Elegant, vielseitig, klar Kniehohen Stiefeln, Pumps, Loafern
Langes Strickkleid oder Maxi Knöchel- bis bodenlang Fließend, umhüllend, ausdrucksstark Pointed Boots, kurzen Jacken
Feinstrickkleid Dünnes, glattes Garn Leicht, chic, bürotauglich Blazern, feinem Schmuck, schmalen Gürteln
Grobstrickkleid Kräftiges Garn und sichtbare Maschen Voluminös, lässig, wärmend Lederjacken, Boots, blickdichten Strumpfhosen
Figurbetont oder Rippstrick Körpernaher Schnitt Definiert die Silhouette Hohen Stiefeln, skulpturalem Schmuck
Strickkleid in A-Linie Am Oberkörper schmaler, nach unten weiter Beweglich, grafisch, feminin Kurzen Jacken, schlanken Schuhformen
Oversize Weit und bewusst großzügig geschnitten Cool, weich, modern Schmalen Overknees, spitzen Ankle Boots
Ärmelloses Strickkleid Ohne Ärmel, oft mit Rund- oder Rollkragen Puristisch, wandelbar, layeringtauglich Hemdblusen, Rollkragenshirts, Hosen
Strickkleid mit V-Ausschnitt Offene, spitz zulaufende Halslinie Verlängert optisch die Silhouette Hemden, Ketten, hohen Stiefeln

Materialien: Feinstrick, Cashmere, Merino, Baumwolle und Mischgarne

Das Material bestimmt, wie ein Strickkleid fällt, wie viel Wärme es bietet und zu welchem Anlass es passt. Auch die Strickart ist eng mit dem Garn verbunden: Dünne Fasern ermöglichen feine, glatte Oberflächen, während stärkere Garne ein plastischeres Maschenbild erzeugen.

Cashmere

Cashmere verbindet außergewöhnliche Weichheit mit viel Wärme bei geringem Gewicht. Ein Kleid aus feinem Cashmere fällt fließend und wirkt selbst in einer reduzierten Silhouette besonders hochwertig. Fündig wird man etwa bei Marken wie Allude, Lisa Yang, Brunello Cucinelli, Hemisphere oder Extreme Cashmere, die immer wieder Strickkleider aus Cashmere oder Cashmere-Mix in ihren Kollektionen zeigen.

Merinowolle und Schurwolle

Merinowolle ist temperaturregulierend, elastisch und robuster als Cashmere. Die feinen Fasern fühlen sich bei hochwertiger Qualität angenehm auf der Haut an und eignen sich besonders für Kleider, die regelmäßig getragen werden. Ein Merino-Feinstrickkleid ist daher eine ideale Wahl für Büro, Reise und Übergangszeit. Für ein Strickkleid im Winter eignen sich dichtere Wollqualitäten, da sie eine klare Form bewahren und gut isolieren. Kompakter Wollstrick kann dabei fast skulptural wirken, weicher Grobstrick eher umhüllend.

Baumwolle

Ein Strickkleid aus Baumwolle ist atmungsaktiv und fühlt sich meist kühler an als ein Modell aus tierischen Fasern. Es eignet sich besonders für Frühjahr/Sommer und frühe Herbsttage. Im Sommer bringen Lochstrick, Pointelle-Muster oder offene Maschen Leichtigkeit in das Material.

Ein Strickkleid im Sommer muss dabei nicht zwangsläufig eng und fein sein. Auch ein locker geschnittenes Baumwoll-Maxikleid kann modern wirken, wenn das Maschenbild sichtbar bleibt und darunter ein farblich abgestimmtes Slipdress getragen wird. Das Ergebnis ist transparent, texturiert und dennoch klar.

Mischgarne

Mischungen können die Eigenschaften verschiedener Fasern sinnvoll verbinden. Cashmere und Seide ergeben besonders leichten, fließenden Strick. Wolle mit einem kleinen synthetischen Anteil kann formstabiler und widerstandsfähiger werden. Baumwolle erhält durch Viskose mehr Fall, während Alpaka einem Wollgemisch zusätzliche Wärme und einen weicheren Flor verleiht.

Ein Mischgarn ist daher nicht automatisch weniger hochwertig. Entscheidend sind die Funktion der Kombination, die Qualität der einzelnen Fasern und eine transparente Materialangabe. Besonders bei langen Kleidern kann eine durchdachte Mischung verhindern, dass sich das Modell durch sein eigenes Gewicht verzieht.

Feinstrick oder Grobstrick?

Ob Feinstrick oder Grobstrick beim Strickkleid den Ton angibt, kommt vor allem auf die Saison und das persönliche Bedürfnis bzw. den Anlass an. Feinstrick ist glatt, leicht und präzise. Er eignet sich für fließende Midi- und Maxikleider, körpernahe Silhouetten und Modelle, die unter Blazern oder Jacken getragen werden. Grobstrick ist wärmer und stärker vom Maschenbild geprägt. Er funktioniert besonders gut bei Mini- und Oversize-Kleidern, bei denen das Material selbst zum gestalterischen Element wird.

Farben: von zeitlos bis modern

Ein schwarzes Strickkleid ist die klarste und vielseitigste Basis. Je nach Schnitt kann es minimalistisch, elegant oder fast grafisch wirken. Beige, Camel, Creme, Braun und Dunkelblau bringen die Struktur hochwertiger Garne besonders gut zur Geltung und lassen sich über mehrere Saisons hinweg kombinieren. Ein beiges Strickkleid oder ein Modell in Camel fügt sich in eine reduzierte Garderobe ein, ohne zurückhaltend wirken zu müssen. Entscheidend sind Schnitt und Oberfläche: Ein schmal geschnittenes Rippstrickkleid in Camel wirkt anders als ein voluminöses Grobstrickmodell in derselben Farbe. Auch ein braunes Strickkleid ist längst mehr als eine Alternative zu Schwarz. Dunkles Schokoladenbraun lässt sich mit Hellblau, Creme, Bordeaux oder kräftigem Rot spannender kombinieren als ausschließlich mit weiteren Naturtönen.

Saisonale Farben geben dem Strickkleid eine deutlich modischere Richtung. Bordeaux, Pflaume, intensives Rot und Violett prägen die kühleren Saisons, während Flaschengrün und Oliv eine ruhigere, aber ebenso markante Wirkung entwickeln. Ein rotes Strickkleid benötigt kaum weitere Akzente und wirkt besonders modern mit Accessoires in dunklem Braun oder einem unerwarteten Rosa. Für Frühjahr und Sommer bringen Powder-Töne, kühles Blau oder ein weißes Strickkleid mehr Leichtigkeit. Die Mode bewegt sich 2026 und mit Blick auf 2027 insgesamt wieder stärker in Richtung ausdrucksvoller Farben und überraschender Kombinationen statt rein neutraler Looks.

Auch Muster können Strick eine neue Dimension geben. Missoni zeigt seit Langem, wie Streifen, Zickzack und offene Maschen aus einem gestreiften Strickkleid ein eigenständiges Statement machen. Bei Marc Cain, Dorothee Schumacher oder Ganni finden sich daneben klare Farbflächen und zeitgemäße Silhouetten, die Farbe tragbar, modern und individuell übersetzen.

Strickkleid kombinieren: Schuhe, Jacken und Accessoires

Wer ein Strickkleid kombinieren möchte, sollte weniger in festen Regeln als in Proportionen denken. Länge, Volumen und Maschenbild geben vor, welche Schuhe und welche Outerwear den Look weiterführen oder bewusst brechen. Besonders modern sind Kombinationen, bei denen sich elegante und sportliche Elemente nicht gegenseitig neutralisieren, sondern Spannung erzeugen.

Welche Schuhe passen zum Strickkleid?

Die Frage Welche Schuhe zum Strickkleid? lässt sich nicht allein über die Saumlänge beantworten. Ebenso wichtig sind Schaftweite, Absatzform und die visuelle Schwere des Schuhs.

  • Zu einem Minikleid passen hohe Stiefel besonders gut. Ein schmales Paar Overknees zum Strickkleid erzeugt eine fast geschlossene Beinlinie, während kniehohe Stiefel mit weitem Schaft mehr Lässigkeit hineinbringen. Damit der Look spannender wirkt, können Kleid und Stiefel bewusst in unterschiedlichen Farbtönen derselben Palette gewählt werden, etwa Bordeaux zu dunklem Braun oder Creme zu Oliv.
  • Ein Midi-Strickkleid funktioniert besonders gut mit kniehohen Stiefeln, deren Schaft unter dem Saum verschwindet. So entstehen keine harten Unterbrechungen. Pointierte Ankle Boots bringen mehr Schärfe in eine weiche Stricksilhouette, während schmale Pumps oder Slingbacks ein Feinstrickkleid am Abend leichter wirken lassen.
  • Zu einem Maxi Dress passen flache und schmale Lederstiefel, reduzierte Boots oder sehr schmale Ankle Boots. Gerade die Kombination aus langem Kleid und spitz zulaufendem Boot ist für kühle Cocktail- oder Dinner-Looks eine schöne Alternative zum klassischen hohen Stiefel.
  • Im Frühjahr und Sommer darf der Kontrast größer werden. Ein Lochstrick-Maxikleid wirkt mit minimalistischen Zehensandalen sinnlich und reduziert, ein kurzes Strickkleid mit feinen Ballerinas oder Mary Janes bewusst feminin.

Welche Jacke passt zum Strickkleid?

Auch bei der Frage Welche Jacke zum Strickkleid? entscheidet das Verhältnis der Längen:

  • Zu einem langen Kleid kann eine sehr kurze Jacke besonders modern wirken. Ein kompakter Lederblouson, eine kurze Jacke mit Cocoon-Volumen oder ein kastiger Cropped-Blazer setzen einen klaren Gegenpunkt zur vertikalen Linie des Kleides.
  • Über einem Midi-Strickkleid funktioniert ein langer Mantel, der den Saum entweder vollständig aufnimmt oder deutlich überragt. Eine Jacke, die zufällig auf der breitesten Stelle des Kleides endet, kann die Silhouette dagegen optisch unterbrechen. Ein weiter Trench über einem schmalen Midikleid wirkt klar und urban, während eine kurze Jacke ein A-Linien-Modell stärker ausstellt.
  • Zum Grobstrickkleid sind glatte Materialien besonders wirkungsvoll. Leder, kompakte Wolle oder ein technisch anmutender Blouson kontrastieren die weiche Oberfläche. Feinstrick kann dagegen auch mit einem Blazer aus ähnlich ruhigem Material kombiniert werden. Der Look gewinnt an Trendgespür, wenn der Blazer nicht klassisch tailliert, sondern kurz, großzügig oder skulptural geschnitten ist.

Strickkleid im Layering-Look stylen

Ein ärmelloses Strickkleid ist die ideale Basis für Layering. Statt ausschließlich ein schlichtes Rollkragenshirt darunterzuziehen, kann eine farbige Hemdbluse den Look verändern. Besonders modern wirkt der Kragen, wenn nur eine Seite über dem Ausschnitt sichtbar bleibt. Diese bewusst unvollständige Symmetrie war auf den Runways für Herbst/Winter 2026/2027 häufiger zu sehen.

Ein schmales, langes Strickkleid kann außerdem über einer gerade geschnittenen oder flared Hose getragen werden. Die Kombination funktioniert am besten in einer durchgehenden Farbwelt und mit seitlichen Schlitzen, die Bewegung zulassen. Das Kleid wird dabei weniger als klassisches Kleid, sondern als lange Stricklage verstanden.

Ein weiteres Styling-Spiel entsteht über sichtbare Säume. Unter einem kurzen Strickkleid kann eine transparente oder gemusterte Lage leicht hervorschauen. Auch Strumpfhosen müssen nicht ausschließlich schwarz sein: Tonale Farben oder zurückhaltende Muster geben einem neutralen Kleid mehr Tiefe.

Gürtel, Schmuck und Taschen

Ein Gürtel verändert die Proportion eines Strickkleides unmittelbar. Breite Modelle geben einem Oversize-Kleid eine neue Form, während ein sehr schmaler Gürtel eher als grafische Linie funktioniert. Er muss nicht exakt auf der natürlichen Taille sitzen. Leicht versetzt oder tiefer getragen wirkt er weniger klassisch und näher an den aktuellen Runway-Silhouetten.

Bei Schmuck darf der Kontrast zur weichen Oberfläche deutlicher ausfallen. Skulpturale Armreifen, lange Anhänger oder mehrere farbige Ketten bringen Stil und Persönlichkeit in einen reduzierten Stricklook. Auffällige Perlen und Ketten mit organischen Anhängern gewinnen heute als Alternative zur schlichten Goldkette an Bedeutung. Bei den Taschen heißt es: Eine kleine, organisch geformte Tasche passt zu einem voluminösen Kleid, während ein schmaler Maxi-Look auch eine größere, weichere Tasche verträgt.

Strickkleider für jede Saison und unterschiedliche Anlässe

Ein Strickkleid kann je nach Garn, Silhouette und Styling sehr unterschiedliche Anlässe begleiten. Im Büro wirkt ein feines Midikleid aus Merino oder Cashmere klar, hochwertig und souverän. Statt eines klassischen langen Blazers bringt ein kurzer kastiger Blazer mehr Spannung in die Silhouette. Kniehohe Stiefel, die vollständig unter dem Saum verschwinden, oder schmale Loafer ergänzen den Look.

Ein elegantes Strickkleid für Damen eignet sich ebenso für Dinner und festliche Einladungen. Für ein Strickkleid zu Weihnachten – auch hier sind die Kleider eine ideale Wahl – sind Schwarz, Bordeaux, tiefes Rot oder Schokoladenbraun interessante Farben. Feinstrick wirkt in Kombination mit Satin, skulpturalem Schmuck und einem pointierten Schuh festlicher, ohne den Komfort des Materials zu verlieren. Windsor, Luisa Cerano, Peserico und Dorothee Schumacher interpretieren entsprechende Modelle zwischen klassischer Linie und moderner Form.

In der Freizeit kann ein Grobstrick-Maxi zu einem kurzen Lederblouson und flachen Boots getragen werden. Für den Strickkleid-Winter-Look bringt eine farblich abgestimmte Strumpfhose zusätzliche Wärme, ohne die Silhouette hart zu unterbrechen. Modelle von ’S Max Mara lassen sich besonders gut mit großzügigen Mänteln und weichen Layern verbinden.

Im Sommer stehen Baumwolle, Lochstrick und leichtere Mischgarne im Mittelpunkt. Ein transparentes Maxikleid über dem Bikini passt perfekt in den Urlaub, ein ärmelloses Midikleid über einer fließenden Hose oder ein kurzes Modell mit schmalen Ballerinas wirken ebenfalls super modern. Das Strickkleid im Sommer wird damit nicht nur zum Ferien-Piece, sondern Teil einer urbanen Resort-Garderobe.

Pflege-Tipps: So reinigen Sie Strickkleider richtig

Strickkleider benötigen nach dem Tragen vor allem Ruhe und Luft. Häufig reicht es aus, das Modell auszulüften und erst nach mehrmaligen Tragen zu waschen. Beachten Sie dabei stets das Pflegeetikett.

Ist eine Wäsche vorgesehen, drehen Sie das Kleid auf links und verwenden Sie ein mildes Woll- oder Cashmerewaschmittel. Niedrige Temperaturen und ein schonender Handwasch- oder Wollwaschgang mit niedriger Schleuderzahl schützen Fasern und Maschen. Das nasse Kleid sollte nicht ausgewrungen werden – rollen Sie es bei Bedarf in ein Handtuch, das überschüssiges Wasser aufsaugt..

Trocknen Sie das Strickkleid anschließend liegend und ziehen Sie es dabei behutsam in Form. Gerade lange Modelle können sich auf einem Bügel durch ihr Eigengewicht verziehen. Auch bei der Aufbewahrung ist eine gefaltete Lagerung sinnvoll. Pilling ist bei Naturfasern nicht ungewöhnlich und entsteht vor allem durch Reibung. Die Knötchen lassen sich vorsichtig mit einem Strickkamm oder Fusselrasierer entfernen.

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FAQ zu Strickkleidern für Damen

Welche Strickkleid-Modelle für Damen gibt es?

Strickkleider unterscheiden sich nach Länge, Strickart, Ausschnitt und Silhouette. Zu den wichtigsten Varianten zählen kurze, Midi- und Maxi-Strickkleider, Fein- und Grobstrickmodelle sowie figurbetonte, ausgestellte und oversized geschnittene Kleider. Hinzu kommen Rundhals-, Rollkragen- und V-Ausschnitte sowie ärmellose Modelle.

Was ist ein Feinstrickkleid und worin unterscheidet es sich von Grobstrick?

Ein Feinstrickkleid besteht aus dünnem Garn und besitzt ein glattes, feines Maschenbild. Es fällt meist fließend, trägt wenig auf und eignet sich für Büro, Layering und elegantere Anlässe. Grobstrick wird aus stärkeren Garnen gefertigt, ist wärmer und besitzt eine deutlich sichtbarere Struktur.

Passen Sneaker zum Strickkleid?

Ja, mit flachen, schmal geschnittenen Ledersneakern wird das Strickkleid zum entspannten Alltagslook. Am stimmigsten wirken reduzierte Modelle in Weiß, Creme oder Schwarz zu Midi- und Grobstrickkleidern, weil das Volumen des Stricks unten ein ruhiges Gegengewicht braucht. Sportliche Laufschuhe mit hoher Sohle konkurrieren dagegen mit der weichen Linie des Kleids.

Cashmere oder Merino: Welches Material ist besser?

Cashmere ist besonders fein, weich und wärmend bei geringem Gewicht. Merinowolle ist robuster, elastisch, temperaturregulierend und meist unkomplizierter im regelmäßigen Gebrauch. Cashmere eignet sich besonders für leichte, hochwertige Investment-Pieces, während Merino eine vielseitige Wahl für häufig getragene Strickkleider ist.